Lady in Red und Snow White

So heißen sie nicht wirklich, meine beiden Kamelien (Camellia Japonica). Aber ich finde, die Namen passen zu ihnen. Ich hatte hier ja bereits angekündigt, dass sie dicke Blütenknospen tragen und es sicher nicht mehr lange dauern wird, bis sich daraus wieder wunderschöne rote und weiße Blüten entwickeln. Inzwischen ist diese Verwandlung geschehen.

Die Sommer verbringen die beiden Damen jeweils im Freien. Der Platz in unserem Garten scheint ihnen sehr zu gefallen. Ebenso zufrieden sind sie offensichtlich mit dem Winterstandort in unserem Wintergarten. Sie blühen dort nun schon seit etlichen Jahren ganz zuverlässig.

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Vor vielen Jahren hatte ich mich schon einmal an einer Kamelie versucht. Leider ist der Versuch damals kläglich gescheitert. Zu der Zeit gehörte zu unserem Haus noch kein Wintergarten. Die Kamelie musste demzufolge im Haus überwintern. Doch die warme und trockene Zimmerluft hatte ihr überhaupt nicht gefallen. Vielleicht war auch mein Daumen damals einfach noch nicht grün genug. Sie überlebte den Winter nicht.

Jahre später stand ich bei einem Einkauf erneut vor einer Kamelie. Mein Mann sah meinen sehnsüchtigen Blick und fragte, ob er mir die Kamelie schenken dürfe. Dem Angebot konnte ich nicht widerstehen. So wagte ich also meinen zweiten Versuch mit einer Kamelie. Und dieser zweite Versuch wurde zum Volltreffer. Die hübsche Lady in Red erfreut uns nun bereits seit vielen Jahren immer wieder mit ihren herrlichen roten Blüten.

Und die Kamelie mit den weißen Blüten? Ganz einsam als letzte Pflanze ihrer Art stand sie vor einigen Jahren in einem Supermarkt und wartete sehnsüchtig darauf, endlich von jemandem mitgenommen zu werden. Sie war nicht unbedingt die Schönste von ihrem Wuchs her. Figürlich kam sie eher etwas windschief und einseitig gewachsen daher. Während all ihre Schwestern nach und nach in die Einkaufswagen von Kunden wanderten, stand sie letztendlich einsam und verlassen als „hässliches Entlein“ immer noch im Vorraum des Marktes und wartete auf ihren Prinzen. Aber einer nach dem anderen ging vorbei, würdigte sie keines Blickes. Keiner wollte es haben, das Entlein, bis …. bis … wieder einmal mein Herr Silberdistel daherkam. Angezogen von den schneeweißen Blüten trat er näher heran. Das strahlende Weiß eroberte sofort sein Herz. Nach näherer Betrachtung sah er zwar, dass er eher einen kleinen Windflüchter vor sich hatte als eine stattlich gewachsene Pflanze. Aber er war gewiss, seine Gattin würde aus dem kleinen Entlein nach und nach eine ebenso hübsche Kamelie zaubern wie die, die bereits seit einigen Jahren im silberdisteligen Wintergarten ein Zuhause gefunden hatte. Und so wanderte der von allen anderen verschmähte kleine Windflüchter von einer Kamelie in seinen Einkaufswagen und danach zu ihm nach Hause.

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Und tatsächlich ist aus dem einstigen hässlichen Entlein ein hübscher weißer Schwan geworden. Unser Snow White verzaubert mit den strahlend weißen Blüten genauso wie die Schwester mit ihren roten. Und auch rein figürlich steht sie der Lady in Red inzwischen in nichts mehr nach.

Doch es blüht gleich noch mehr in unserem Wintergarten. Meine Clivie braucht nur noch wenige Tage, bis auch sie uns mit ihren superhübschen Blüten erfreuen wird. Ich bekam die Pflanze vor drei Jahren von einem Nachbarn geschenkt. Seitdem hat auch sie jedes Jahr zuverlässig geblüht.

Und einige getopfte Osterglocken geben auch alles, was sie können. Bis ihre Kollegen draußen im Garten blühen, wird es wohl noch ein Weilchen dauern. Bis dahin erfreuen wir uns an denen im Wintergarten.

Das frühlingshafte Wetter der letzten Tage lockte nicht nur die Blüten der unterschiedlichsten pflanzlichen Garten- und Wintergartenbewohner hervor, es lockte auch mich und unsere beiden Pelzträger immer wieder nach draußen in den Garten.

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Torty war meistens schon damit zufrieden, mir bei meinen Gartenrundgängen einfach nur zuzuschauen oder sich ein bisschen am Vogelkino zu erfreuen.

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Keks zog es aber doch regelmäßig zu etwas längeren Unternehmungen hinaus. Er inspizierte nicht nur unseren Garten, sondern auch die der Nachbarn.

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Aber Kater sind ja generell etwas unternehmungslustiger. Von seinen Unternehmungen hat Keks leider auch schon die ersten Zecken mit nach Hause gebracht. Im Garten gibt es also nicht nur die ersten hübschen Frühblüher zu sehen, nein, dort lauern auch schon kleine gefährliche Blutsauger.

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Aber wir haben beschlossen, uns die neue Gartensaison nicht durch kleine gemeine Zecken verderben zu lassen.

Lasst auch Ihr Euch durch niemanden und nichts den Spaß verderben. Habt ein schönes Wochenende ❤️😺😸

Noch nicht so ganz vom Eise befreit

Anfang der Woche haben wir, weil das Wetter nach vielen Ekeltagen endlich mal wieder einen freundlichen Eindruck machte, unserem kleinen Ententeich einen Besuch abgestattet.

Was wir dort vorfanden, überraschte uns dann doch. Der Teich war nämlich zum Teil noch von einer Eisdecke bedeckt. Da der Schnee inzwischen auch bei uns bereits seit etlichen Tagen weggetaut war, hatten wir das nun wirklich nicht erwartet. Da muss die Eisdecke auf dem Teich wohl doch recht dick gewesen sein.

Teichhuhn

Die grünfüßigen Teichhühnchen hatten wohl auch keine Lust mehr auf Eis. Scheinbar wollten sie sich weder im Eiswasser, noch auf dem Eis kalte Füße holen. Die klugen Vögel hockten auf den Ästen der Sträucher am Teichrand. Für mich waren sie bisher immer Bodenbewohner gewesen. Man lernt doch immer noch dazu. Aber gut, die Hühner meiner Oma saßen auch gern mal in irgendwelchen Sträuchern oder niedrigen Bäumen. Und ihre Hühnerstangen haben sie auch sehr geliebt. Warum also sollte es den Teichhühnern anders gehen?

Enten und Möwen saßen aber, wenn nicht gerade auf den aus dem Teich ragenden Steinen, dann doch auf der Eisfläche, die noch einen guten Teil des Teiches bedeckte. Und so, wie sie da hockten, sahen sie fast noch nach Winterschlaf aus.

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Durch den Park fließt übrigens auch noch ein Bach. Der war dann doch eisfrei und diente den weniger kälteempfindlichen Enten nicht nur als Schwimmbad, sondern auch als Nahrungsquelle.

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Scheinbar schmeckte den Enten das Grün- oder Braunzeug, das sie bei ihren jeweiligen Tauchgängen vom Bachgrund einsammelten, sogar besser als das Brot, das in schnabelgerechten Stücken auf dem Mülleimer unweit des Schildes mit der Bitte, die Tiere nicht zu füttern, für sie angerichtet war. Dass nicht einmal die unersättlichen Möwen die Brotstückchen mochten – seltsam. Selbst, wenn die Möwen lesen könnten, würden sie sich doch nie an solche Quasiverbote halten.

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Die Wildschweine dagegen, die scheinbar irgendwo in der Nähe des Parks leben, müssen sehr hungrig gewesen sein. Wir waren mehr als beeindruckt, als wir die regelrecht umgepflügten Wiesen sahen. Die beiden folgenden Bilder zeigen, dass man Wildschweine gut zum Umpflügen von Feldern einsetzen könnte. Sie leisten wirklich ganze Arbeit. Und das in einem stadtnahen Park.

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Zum Glück sind die Schwarzkittel noch nicht bis in unseren Garten vorgedrungen, obwohl der gar nicht so weit von dem Park entfernt liegt. Ich hoffe, das bleibt auch so. Nach unserem kleinen Ausflug an den Ententeich habe ich noch einen kleinen Gartenrundgang gemacht. Schweine habe ich zum Glück nicht getroffen.

Und so konnte ich mich in aller Ruhe über das freuen, was dort innerhalb kürzester Zeit alles aus dem Boden geschossen ist. Ein paar gefiederte Gartenbesucher habe ich dabei auch angetroffen.

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Und als ich so durch den Garten schlenderte, hörte ich plötzlich Kraniche über mir. Sie sind also wieder da, wenn sie nicht gleich ganz hier geblieben sind. Etliche von ihnen haben hier überwintert, wir haben nämlich den ganzen Winter über Kraniche gehört und gesehen. Aber nun kommen auch die wieder, die über Winter doch in wärmere Gefilde gereist waren.

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Bei meinem kleinen Gartenrundgang hatte ich natürlich auch vierbeinige Gesellschaft. Ihr wisst es ja inzwischen: Hier geht nichts ohne Katze 😽😺

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Und die Katzen und ich wünschen Euch jetzt noch einen schönen und urgemütlichen Rest vom Sonntag. Und kommt morgen gut in die neue Woche.

Vier Jahre ist es her

Heute vor vier Jahren musste unsere kleine graue Eminenz, unsere Katze Gini, auf ihre Wolke hinauf zu ihrem Katerkumpel Tilli (er musste ihr bereits 2015 vorausgehen) umziehen.

Unsere graue Katzendame Gini hat uns fast 18 1/2 Jahre lang durch unser Leben begleitet. Uns verbinden ganz viele schöne Erinnerungen. Etliche davon habe ich in meinem Buch „Katzenglück im Doppelpack“ festgehalten. Der eine oder andere von Euch hat das Buch gelesen und uns damit ein Stück auf unserem gemeinsamen Lebensweg begleitet. Und vielleicht hattet Ihr genauso viel Freude an unseren kleinen gemeinsamen Abenteuern wie wir sie hatten.

Der heutige Tag stimmt mich ein bisschen wehmütig. Ich habe zwar viele schöne Erinnerungen an diese einzigartige Katze vor Augen, aber auch die recht schmerzhaften an das letzte Jahr gemeinsame Jahr, in dem es ihr nicht mehr so gut ging. Wir haben zwar alles getan, um ihr diese Zeit noch so erträglich wie möglich zu machen. Doch ob es uns wirklich immer gelungen ist? Das könnte wohl nur Gini selbst beantworten.

Mit dem heutigen Beitrag möchte ich Dir, liebe Gini, noch einmal für die vielen schönen gemeinsamen Stunden danken. Ich bin richtig froh, dass ich so schöne und zahlreiche Erinnerungen in Form von Fotos an Dich habe. Und auch, dass ich es geschafft habe, Deine und die Lebensgeschichte Deines langjährigen Freundes Tilli aufzuschreiben. Damit werdet Ihr beiden unnachahmlichen Katzen für mich immer wieder ein bisschen lebendig, sobald ich das Buch zur Hand nehme.

Doch nun lasst uns noch einmal ins Jahr 2003 zurückgehen. So winzig kam Ginilein damals Ende September zu uns – eine kleine Handvoll Glück ❤️

Einen Tag darauf bekam die kleine Handvoll Glück Gesellschaft mit Kater Tilli, unserem Bärchen. Und plötzlich war wieder Leben in unserem Haus.

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Im August hatte der Tod uns unseren Kater Pooky genommen. Die Leere, die danach in unserem Haus herrschte, war furchtbar und nur schwer zu ertragen. Und so beschlossen wir, sie wieder mit Leben zu füllen.

Die zwei Katzenkinder Gini und Tilli ließen mich Pooky keinesfalls vergessen, aber sie lenkten mich mit ihrer Lebensfreude zumindest zeitweise von meiner Trauer um Pooky ab. Ich konnte bald wieder schmunzeln, lächeln und manchmal sogar über die zwei vor Leben nur so sprühenden Fellbündel laut lachen.

Heute aber soll es in erster Linie um Gini gehen. Einige von Euch, die mir schon sehr lange folgen, kennen Gini noch aus meinem alten Blog „Durch Bücherstaub geblinzelt“. Dort ist sie immer wieder als graue Eminenz in Aktion getreten. Und das soll sie hier und heute auch noch einmal – in Aktion treten. Trotz aller Wehmut hatte ich viel Spaß damit, noch einmal all die Bilder anzuschauen und mich an die Zeit mit ihr zu erinnern. Nun auch Euch viel Freude mit und an Ginilein, der kleinen grauen Eminenz aus dem „Bücherstaub“.

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Unser Garten war ihr kleines Revier. In ihm hat sie sich immer sehr wohlgefühlt. Selbst wenn der Winter alles mit Schnee zugedeckt hatte, musste sie, wenn auch meistens nur kurz, dort draußen nach dem Rechten sehen.

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Aber auch drinnen war sie immer aktiv, neugierig und entdeckungsfreudig. Keine Tasche, kein Koffer, kein Schrankfach waren vor ihr sicher.

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Im Herbst 2015 verstarb unser Bärchen, Kater Tilli. Zunächst hatten wir den Eindruck, Gini würde ihren langjährigen Katerkumpel gar nicht vermissen. Doch dann, etliche Tage nach seinem Tod, suchte sie ihn plötzlich. Sie rannte unruhig durchs Haus, rief nach ihm, suchte ihn überall. Wir hofften, ihren Verlust etwas abmildern zu können, wenn wir ihr eine neue Katze an die Seite zu stellen würden.

Und so zog ein neuer kleiner pelziger Mitbewohner bei uns ein. Ihr kennt ihn alle, unseren Kater Keks. Eine Woche später folgte ihm seine Schwester Torty. Es dauerte zwar eine Weile, aber aus den drei Katzen wurde ein gutes Team.

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Die Jahre gingen ins Land, unsere graue Katzendame kam ins Seniorenalter. Ihren Gartenrundgang hat sie sich trotz hohen Alters bis fast zuletzt nicht nehmen lassen. In der warmen Jahreszeit lag sie immer noch gern draußen und ließ sich die wärmende Sonne auf den Pelz scheinen.

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In den letzten 1 1/2 Jahre bestand ihre Hauptbeschäftigung allerdings eher darin, viel zu schlafen – im Sommer immer noch draußen oder zumindest mit Blick in ihren geliebten kleinen Garten.

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Zur Mitte des Jahres 2021, inzwischen 18 Jahre alt, baute sie zusehends ab, sie fraß nicht mehr richtig, nahm mehr und mehr ab und ihr Tag bestand nur noch daraus zu schlafen. Da sie nicht mehr auf ihre geliebten Liegeplätze klettern konnte, habe ich ihr noch eine Art Diwan gebaut, den sie etwas leichter erklimmen konnte. Und dann kam der Tag, als sie es auch nicht mehr auf den Diwan schaffte. Die Matratze vom Diwan tat nun ohne das Holzgestell darunter ihren Dienst. Da Gini tagsüber gern im Wohnzimmer schlief, habe ich ihr, um die Matratze nicht ständig umhertragen zu müssen, noch ein flauschig weiches Kissen geschenkt, das sie zu meiner Freude auch sofort angenommen hat.

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Der 28. Februar 2022 war ihr letzter Tag. Sie ist 18 Jahre, 7 Monate und 2 Tage alt geworden. Ihren letzten Ruheplatz hat unsere kleine graue Katzendame Gini dort gefunden, wo sie sich immer besonders gern aufgehalten hat, in ihrem Garten.

Och nee, immer noch Schnee

Aber eigentlich sollten wir uns über den Schnee nicht beschweren. Er gehört doch zu einem ordentlichen Winter dazu. Und schließlich haben wir auch noch Winter.

Doch irgendwie scheint es beim Wettermacher dort oben im Wolkenhimmel angekommen zu sein, dass wir alle nicht mehr ganz so spitz auf Schnee sind wie zu Anfang des Winters, als wir noch ganz begeistert von dem ersten zarten Flockenwirbel waren. Aber ein bisschen missverstanden fühlen wir uns trotzdem, es regnet nämlich. So hatten wir uns das nun auch nicht vorgestellt. Keks hat sich auch gleich unter einer schützenden Decke versteckt. Naja, eigentlich ist es ein Handtuch, mein Handtuch, das er sich da eilig unter die Kralle gerissen hat. Obwohl … es ging ihm dabei sicher nicht um einen Regenschutz, wohl eher darum, dem morgendlichen Kämmen zu entkommen.

„Och nee, ne, Du schon wieder … Ich hab‘ keine Lust auf die blöde Bürsterei.“

„Weißt Du eigentlich, wie sehr Du damit nervst?“

„Ich will meine Ruhe haben und nicht schon wieder gebürstet werden. Nichts wie weg hier!“

Und schon war er weg, unser Held der Antischönheitspflege.

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Später fand ich ihn dann vor dem Fenster, das Richtung Garten zeigt, wieder. Vogelkino ist wohl eher etwas für den Bürstenverweigerer als Schönheitspflege.

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Als ich dann aus dem Fenster sah, musste ich meinem Kater Recht geben, da draußen war es wirklich spannender, als mit der Bürste durch das Fell eines eher unwilligen Katers zu fahren und mir dabei vielleicht noch einen blutigen Kratzer zu holen.
Das war ja Vogelkino vom Feinsten. Jede Menge Stare hockten in den Bäumen und Büschen rund um unseren Garten. Etliche bevölkerten auch den Futterplatz auf dem Schuppendach. Vor lauter Staren gingen die anderen Federbälle fast unter. Aber ein paar Ringeltauben und Spatzen trauten sich trotzdem an die Futterstellen. Und neu unter unseren Futtergästen sind einige Wacholderdrosseln. Sie warteten aber auch lieber den Ansturm der Stare ab, bevor sie sich dann auch ein paar der in unserem Gasthaus angebotenen Leckerbissen schmecken ließen.

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Aber die Vögel futtern nicht nur oder hängen tatenlos auf den Zweigen, einige von ihnen sind auch künstlerisch tätig. Am Auto unseres Gegenübers hatte ein Vogel ein Clowsgesicht auf die Frontscheibe gemalt. Und ich dachte, nur unsere Katzen können Kunstwerke auf Fensterscheiben vollbringen. Vögel stehen dem in nichts nach. Doch irgendwie hatte die Sonne etwas gegen das Vogelkunstwerk. Kurz, nachdem ich es fotografiert hatte, hatte sie es weggeputzt. Wenn sie das doch auch mit den Kunstwerken unserer Katzen auf der Scheibe unserer Terassentür machen würde …

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So, der kämmunwillige Kater ist mit Vogelkino besänftigt worden, die Vögel sind es mit Futter, ich bin es mit Vogelkunst. Wir können also zum gemütlichen Teil des Wochenendes übergehen. Wir Mädels stricken und der Kater guckt zur Abwechslung mal das andere Vogelkino.

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Also, macht auch Ihr Euch ein schönes und gemütliches Wochenende. Es muss ja nicht immer im stillen Kämmerlein mit der Stricknadel in der Hand oder vor dem Fernseher sein. Vielleicht ist in einer Regenpause auch mal ein kleiner Spaziergang durch die heimische Natur bei eher angenehmen Temperaturen möglich. Aber ob da wirklich schon der Frühling lauert? Wir hier zweifeln noch ein bisschen an seiner Ankunft.

Schneenachschlag

So richtig weggetaut war er noch nicht, der Schnee, hier in unserem Teil des Nordens. Durch die starken Fröste zuvor war der Boden wohl recht tief durchgefroren. Selbst die leichten Plusgrade in den letzten Tagen konnten der bei uns noch vorhandenen Schneedecke nur wenig anhaben. Sie wurde zwar leicht dünner, aber wirklich weg war sie noch nicht. Dazu hätte es wohl ordentlich Sonne gebraucht. Doch die Sonne … Ja, wo war sie eigentlich? Es wurde tagsüber überhaupt nicht richtig hell. Doch damit nicht genug, es regnete zu allem Überfluss auch noch. Aber selbst der Regen wurde mit dem restlichen Schnee nicht fertig.

Und nun, nun ist sogar noch Schnee nachgekommen. Als wir gestern Morgen aus dem Fenster schauten, trug die Landschaft erneut ein Winterkleid. Und jetzt in der vergangenen Nacht gab es noch einen weiteren Schneenachschlag. Das alte Winterkleid sah auch schon etwas mitgenommen, ziemlich abgetragen, aus. Es hatte, um weiter eine hübsche Winterlandschaft abzugeben, durchaus eine kleine Auffrischung nötig. Nun, mit dem zweimaligen Schneenachschlag sieht es wieder wie neu aus und damit so, wie man sich schicke Winterbilder vorstellt.

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Mir gefällt das ja mit der schönen Winterlandschaft, aber mein Herr Silberdistel ist nicht so der Fan vom neuen weißen Winterkleid vor unserem Haus. Er fegt oder schaufelt immer den Weg zu unserem Haus frei. Ich habe zwar schon angeboten, diese Arbeit auch mal zu übernehmen, aber er tat immer so, als würde er das nicht hören. Ist er nun ein Kavalier der alten Schule oder gefällt ihm im Geheimen diese sportliche Betätigung. Und er will es nur nicht zugeben? 🤔

Nun ja, ich finde die Schneedecke um unser Haus jedenfalls hübsch. Und Keksilein mag sie wohl irgendwie auch.

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Es zieht ihn immer wieder hinaus. Manchmal geht er auch ein paar Schritte tiefer in den Garten hinein. Meistens aber sitzt er unter unserem Hochbeet und blickt von dort aus in sein kleines Gartenreich. Immerhin ist er auch dort draußen und an der frischen Luft, auch wenn sie manchmal sehr frisch ist. Der Platz unter dem Hochbeet ist ja auch angenehm trocken, weil schneefrei. Und selbst, wenn es schneit, bleibt er meistens von den Schneeflocken verschont, weil er ja so ein feines Dach über sich hat. Von dort aus hat er noch dazu den besten aller Vogelbeobachtungsplätze in unserem Garten.

Wer nun befürchtet, dass die vielen Vögel durch Keks in Gefahr sind, den kann ich beruhigen. Keksens Tigerlook, der sonst sicher ein gutes Tarnkleid abgibt, ist bei der weißen Schneedecke in unserem Garten gerade so gar nicht tarnend. Außerdem wissen die Vögel inzwischen sehr gut, dass bei uns auch Katzen ein- und ausgehen. Und auf das Hochbeet haben die Vögel einen genauso guten Blick wie umgekehrt Keks auf die Futterstellen.

Oft sitzt Keks auch im Wintergarten und schaut von dort aus dem Treiben im Garten zu. Dort ist es nicht ganz so kalt, aber trotzdem spannend.

Torty ist nach wie vor kein Winterfan. Sie hält kurz die Nase raus und schon will sie wieder rein ins Warme. Sie macht es sich lieber auf ihrer Papiertüte und bei den Kratzpappen gemütlich. Von dort aus hat sie den Garten auch noch gut im Blick. Und manchmal sagt sie mir dann sogar Bescheid, wenn Keks an der Tür steht und ins Haus möchte.

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Übrigens ist auf dem Bild oben, auf dem Torty aufrecht an der Tür steht, sehr schön zu sehen, dass mir die Katzen immer wieder gern bei der Hausarbeit helfen. Sie putzen begeistert die Scheiben. Allerdings verstehen sie nicht, warum ich ihre Putztätigkeit nicht so recht zu würdigen weiß. Menschen eben. Keine Ahnung, aber davon viel 😾

Geh‘ ich oder geh‘ ich nicht?

In unserem Teil des Nordens hatten wir zwischenzeitlich eine Schneepause, allerdings damit durchaus keine Winterpause. Es war nämlich eisig kalt. In einigen Nächten gingen die Temperaturen bis in den zweistelligen Minusbereich hinunter. Schon da hatten unsere beiden Pelzträger nicht die rechte Lust, um in ihrem kleinen Garten nach dem Rechten und Linken zu schauen. Keks hat es zwar trotz des an seiner OP-Stelle noch etwas dürftig bepelzten Bauches noch eher hinausgetrieben als Torty. Doch die rechte Freude kam auch bei ihm nicht auf.

Aber jetzt in der Nacht zum Donnerstag wurde es dann doch auch wieder weiß im Norden. Und gleich darauf wechselte sich das, was von oben auf uns herabrieselte, zwischen Regen, Schnee und Graupel ab. Und da der Boden durch den anhaltenden Frost zuvor einige Zentimeter tief durchgefroren war, bildete sich auf Straßen und Gehwegen eine dicke Eisschicht. Auch unsere Autos trugen einen dicken Eispanzer. Wie froh waren wir, dass wir weder arbeiten, noch sonstige Termine wahrnehmen mussten.

Die armen Vögel im Garten hatten ihre Not mit dem Eispanzer. Vergeblich versuchten sie mit Schnäbeln und Krallen, den Eispanzer auf den beiden Futterstellen, die freistehend, also ohne Dach, sind, zu durchbrechen. Aber ich nahm mich als Wirtin ihres Gasthauses des Problems an und befreite das unter Schnee und Eis verborgene Futter von seiner festen Zudecke. Ich habe sogar noch eine extra Futterstelle eingerichtet, denn an dem Tag, also gestern Morgen, hatten wir so viele Futtergäste wie noch nie. Ich musste mehrmals nachfüllen. Ich habe mich gefragt, was wohl all die anderen Federbälle gemacht haben, die keine Futterstelle nutzen konnten. Die gab es sicher auch. Inzwischen taut es nun wieder, die Schneedecke ist wieder weich. Die Vögel haben es also auch wieder leichter.

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Als ich gestern Morgen in den Garten ging, um unsere Futterstellen schnee- und eisfrei zu machen, knirschte es richtig unter meinen Füßen, weil der Schnee von einer festen Eisdecke überzogen war, die ich durch das Betreten durchbrach. Doch unsere leichtgewichtigen Katzen rutschten auf dem Eis wie auf einem zugefrorenen Teich aus. Nach einem kurzen Versuch, durch den Garten zu laufen, gaben sie es auf. Torty wagte sich gestern Morgen erstaunlicherweise noch vor Keks in die weiße Eiswelt hinaus und testete die Eisbahn. Keks sah seiner Schwester mehr oder weniger unschlüssig hinterher. Doch lange dauerte Tortys Ausflug nicht.

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Ich war gerade zurück ins Warme geeilt, als Torty auch schon wieder an der Tür pochte und eingelassen werden wollte.

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Als ich sie ins Haus ließ und kurz nachsah, ob Keks auch mit hinein wollte, hatte er wohl zu Ende überlegt und beschlossen, auch noch kurz eine Schlitterpartie zu unternehmen. Wenig später saß aber auch er schon wieder unter dem Hochbeet. Da war es zumindest trocken und auch nicht rutschig.

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Und zur Vogelbeobachtung ist der Platz ideal. Das hat Keks dann auch ausgiebig gemacht. Die Vögel schienen zu wissen, dass der Kater gerade keine Gefahr darstellte. Vielleicht hatten sie beobachtet, wie unbeholfen er zwei Schritte herumgeschlittert war. Jedenfalls ließen sie sich nicht vom Futtern abhalten.

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Unter den Futtergästen war übrigens auch eine Klappergrasmücke oder eventuell eine Mönchsgrasmücke (siehe Elkes Kommentar). Eigentlich sollte sie irgendwo im Süden überwintern. Ich habe sie jetzt schon eine ganze Weile bei uns im Garten an den Futterstellen beobachtet. Aber auch die Stare sind entweder zu früh wieder zurück oder auch sie haben bei uns überwintert.

Aber ich habe nicht nur Winterbilder zu zeigen. Bei uns gibt es auch schon einige frühlingshafte Lichtblicke. Meine beiden Kamelien haben dicke Blütenknospen. Lange wird es wohl nicht mehr dauern, bis sie sich zu schicken weißen und roten Blüten entfalten.

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Und mit diesen Ausblicken auf den nicht mehr ganz so fernen Frühling wünschen wir Euch ein schönes und erholsames Wochenende. Aber bitte nicht ausrutschen! ❄️☃️

Morgenroutine

Ich weiß nicht, wie es bei Euch ist, aber gewöhnlich läuft bei uns ein Tag in einer gewissen Regelmäßigkeit ab. Unsere Morgenroutine aber unterliegt noch dazu einer strengen Beobachtung. Oder handelt es sich dabei gar um Überwachung? Ja, ich denke fast, es ist wirklich eine Art von Überwachung. Denn wehe, wir weichen auch nur ansatzweise einmal davon ab. Dann gibt es Verwirrung. Nicht unter uns Menschen, sondern unter unseren beiden pelzigen Mitbewohnern. Dann wirken sie irgendwie verhuscht, so, als würde gleich wieder ein Tierarztbesuch irgendwo hinter einer unsichtbaren Ecke lauern.

Da uns das Wohlbefinden unserer beiden Vierbeiner aber am Herzen liegt, bemühen wir uns darum, von der gewohnten Morgenroutine möglichst nicht abzuweichen. Das klappt zwar nicht immer, aber meistens.
Gewöhnlich, wenn keine speziellen Termine anliegen, dürfen wir ausschlafen. Das haben wir unseren beiden Mitbewohnern Torty und Keks im Laufe der Jahre immerhin abtrotzen können. Ihre Vorgänger waren da etwas strenger mit uns.
Wenn wir aber, trotz Tortys und Keksens Großzügigkeit, doch einmal etwas länger schlafen, treten zwei Pelzwecker in Aktion. Manchmal ist es nur einer, meistens jedoch wechseln sie sich mit ihrer Weckaktion ab. Sie springen aufs Bett und arbeiten sich dann langsam zu uns Schlafmützen vor, klettern auf Bauch, Brust oder Schulter und trampeln darauf herum. Irgendwann ist ihr Opfer endlich wachgetrampelt. Bringt die Trampelei dennoch nicht den gewünschten Erfolg, wird der Weckruf schon mal mit Stimme, feuchtem Nasenstups, Krallen oder gar Zähnen unterstützt. Und eines der eingesetzten Hilfsmittel führt früher oder später immer zum Erfolg und lässt uns kapitulieren.

Kaum aber hat sich einer von uns erhoben und steuert auf die Tür zu, eilt Torty schon mal voraus, hoppelt die Treppen hinunter und positioniert sich im Zimmer meines Herrn Silberdistel. Dort gibt es nämlich gleich ein erstes kleines Leckerli-Frühstück. Und wer zu spät kommt … Ihr kennt den Spruch.

Als Torty vor nunmehr 4 1/2 Jahren ihren Unfall hatte, konnten wir sie nur mit ihren Lieblingsleckerlis über Wasser halten und sie schließlich wieder ins Leben zurückrufen. Nicht nur mir, sondern auch ihr war ihr mehrtägiger Tierklinikaufenthalt auf den Magen geschlagen. Ich hatte mich von meinem Essproblem allerdings etwas eher wieder erholt. Doch Torty wollte in der Tierklinik einfach nicht richtig fressen. Der behandelnde Tierarzt rief uns schließlich an und schlug vor, Torty nach Hause zu entlassen. Er hoffte, dass wir sie zum Fressen würden überreden können. Falls das nicht klappen sollte, müsste sie erneut in die Tierklinik einrücken und vorerst künstlich ernährt werden. Doch die Vermutung des Tierarztes bewahrheitete sich zu Tortys und unserem Glück. Torty fraß, wenn auch zunächst nur ihre Lieblingsleckerlis, diese kleinen salamiähnlichen Stängchen. Immerhin wussten wir, womit wir unsere arme Katze locken konnten.
Als es Torty wieder besser ging, gesellte sich auch Keks dazu und jeder der beiden bekam sein Stängchen. Nach und nach nahm Torty dann auch wieder das übliche Katzenfutter an. Aber bei diesem täglichen Morgensnack ist es bis heute geblieben. Und Torty ist stets die erste, die ungeduldig in dem Zimmer, in dem sie auch damals ihre Verletzungen auskurierte, auf ihr Stängchen wartet.

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Zwischen Keks und mir hat sich im Laufe der Zeit eine andere Routine eingeschlichen. Während Torty schon mal ins Vorspeisenfrühstückszimmer vorhoppelt, wartet Keks darauf, von mir auf den Arm genommen zu werden. Er liebt es, zwei Sekunden zu kuscheln und dann von mir hinunter zum Snackfrühstück getragen zu werden. Dabei schnurrt er genüsslich – der Kater, der eigentlich so gar kein Schmusekater ist 😉Aber diesen morgendlichen Moment genießt nicht nur er, ich liebe diese kleine Zeremonie ebenso sehr.
Nachdem ich den Kater zur morgendlichen Katzensnackrunde abgesetzt habe, darf ich schon mal ins Bad und duschen. Das geschieht aber nicht unbemerkt. Sind die Katzen mit ihrer Frühstücksvorspeise fertig, eilen sie mir nach ins Bad, schließlich müssen sie nun unsere Morgentoilette überwachen. Keks platziert sich dabei entweder auf dem Wäschetrockner oder, wenn das Waschbecken nicht gerade von dem sich rasierenden Hausherrn besetzt ist, liegt er auch gern im Waschbecken. Torty beschlagnahmt währenddessen den Fenstersims. Von dort aus kann sie nämlich nicht nur ihr sich duschendes Personal überwachen, sie kann zugleich auch unsere Hausspatzen beobachten, die oft auf dem Geißblatt vor dem Fenster herumturnen.

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Wenn ich mit dem Duschen fertig bin und mich abfrottiere, hüpft Torty in weiser Voraussicht auf ihre Treppe, hoppelt von dort hinunter und dann hinüber zum Flur. Gleich ist nämlich ihre zweitliebste Beschäftigung neben dem Futtern angesagt – die tägliche Fellpflege. Und dafür hat sie ihre hauseigene Frisörin. Torty genießt das morgendliche Kämmen wie eine Wellnessmassage. Sie kann gar nicht genug von diesen herrlichen Streicheleinheiten bekommen. Dabei schnurrt sie so laut, wie noch keine unserer Katzen geschnurrt hat. Ich glaube, sie würde in einem kätzischen Schnurrwettbewerb als Siegerin hervorgehen können.

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Keks dagegen ist nicht so der Fan dieser morgendlichen Fellpflegeprozedur. Er versucht immer wieder, darum herumzukommen. Gern versteckt er sich unter dem Duschvorleger. Inzwischen weiß er, dass die Frisörin meistens schlechte Karten hat, wenn er wie eine Schildkröte, zwar nicht bepanzert, aber zumindest betucht, im Bad hockt.

Er ist bei der Fellpflege lieber selbst der Kater. Er findet, es reicht vollkommen, wenn er sich nach dem Futtern ein wenig den Bart und das Gesicht putzt. Vielleicht noch ein paar Striche über die Ohren und schon sitzt die Frisur.

Nach der Fellpflege gibt es dann das eigentliche Frühstück für die beiden Pelzträger. Meistens schlingen sie nur schnell ein paar Brocken davon hinunter. Den Rest verputzen sie lieber später, denn erst einmal müssen sie nun raus in ihren Garten.

Je nach Witterung fällt der Rundgang länger oder kürzer aus. Bei Keks meistens etwas länger. Torty reicht es auch, wenn sie bei den momentanen Temperaturen nur kurz die Nase raushält. Sie mag es eh lieber warm, so wie ihre beiden Menschen.

Während sich die Katzen im Garten amüsieren, dürfen wir Menschen endlich in unserem eigenen Tagesablauf fortfahren, uns vorzeigbar ankleiden und uns schließlich dem eigenen Frühstück zuwenden. Wehe, wir weichen einmal von der vorgeschriebenen Routine ab. Dann bringen wir die beiden Plüschlöwen völlig aus dem Takt. Und wer will das schon?

Und damit wünschen wir Euch ein schönes, gemütliches Wochenende. Und bringt nur nicht den Tagesablauf Eurer tierischen Mitbewohner aus dem Takt. Immer schön einhalten, denn geht es dem Tier gut, geht es auch seinem Menschen gut 😉😺😽

Och nee ne, nicht schon wieder zum Tierarzt

Unser Kater Keks hat seine OP, ich hatte in den Beiträgen zuvor berichtet, inzwischen fast schon wieder abgehakt. Jedenfalls benimmt er sich so.

Doch am Montag jetzt in der Woche sollte er sich noch einmal bei unserem Tierarzt vorstellen. Die Fäden mussten gezogen werden. Das war natürlich so gar nicht sein Ding. Schon, als ich nur daran dachte, dass wir uns langsam für den Termin beim Tierarzt fertigmachen müssten, schien Keks meine Gedanken lesen zu können. Eben lag er noch im Flur … Und auf einmal rannte er die Treppen hinunter. Er war so schnell, dass ich nicht mal mehr die flauschigen Hinterpfoten von ihm sah. Ich sah nur noch die Schwanzspitze verschwinden.

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Es nützte ihm dennoch nichts, sich verstecken zu wollen. Irgendwann saß er doch in der Transportbox und die Fahrt zum Tierarzt konnte losgehen. Er beschimpfte mich unterwegs in allen ihm zur Verfügung stehenden Tonlagen. Doch es half nichts, da musste er noch einmal durch. Und ich auch.

Dieses Mal saßen wir mit mehreren Hunden im Wartezimmer. Aber trotz Hunden war Keks in bester Gesellschaft. Sie alle saßen schlotternd vor Aufregung, Angst oder gar Vorfreude neben Frauchen oder Herrchen. Die Ängstlichsten hockten sogar auf dem Schoß ihres menschlichen Begleiters und klammerten sich schutzsuchend an ihn, sodass ich vermute, dass Vorfreude wohl kaum bei einem im Spiel war. Und da denkt man immer, nur wir Menschen sind aufgeregt, wenn wir zum Arzt müssen.

Kurz und gut, irgendwann waren wir endlich dran und Keksens Bauch wurde fachmännisch begutachtet. Dass der Befund der Gewebeuntersuchung uns bereits einige Tage zuvor hatte befreiend aufatmen lassen, hatte ich ja schon im vorigen Beitrag berichtet. Die Narbe war inzwischen auch gut verheilt. Die Fäden konnten also entfernt werden. Keks hatte sich daran daheim zwar schon selbst versucht, aber so ganz reichte sein Geschick dann doch nicht aus. Aber wahrscheinlich wollte er nur dem Tierarzt auch noch ein wenig Arbeit überlassen. Der verstand sein Handwerk natürlich bestens und entfernte die restlichen Fäden so sanft, dass Keks nur einmal leicht zuckte, als es wohl ein ganz klein wenig zwickte. Ich kann meinen Kater nur loben, er hielt wunderbar still. Oder lag es daran, dass ich dem fachärztlichen Team so gut assistiert habe? 😉Ich durfte nämlich während der Prozedur Keksens Vorderpfoten halten und sein Köpfchen beruhigend streicheln.

Und jetzt, jetzt muss nur noch der leichte Flaum an der operierten Stelle am Bauch wieder zu einem dichten Pelz werden, denn Keksilein möchte soooo gern wieder in seinen geliebten Garten. Das durfte er auch schon wieder.

Darf ich nach draußen? Bitte!

Und was es da alles zu sehen gab! Keks war begeistert davon, die Vögel endlich wieder ohne eine störende Fensterscheibe dazwischen sehen zu können. Doch die Vögel hatten dazu eine andere Meinung. Und die taten sie laut schimpfend kund. Die Blaumeise zeterte heftig mit Keks und die Amseldame sparte auch nicht mit Schimpflauten.

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Doch meistens stört Keks die Federbälle nur kurz. Ich denke, er merkt selbst, dass es etwas frisch am Bauch ist, wenn er länger draußen ist, auch wenn die für die OP rasierte Stelle nicht sehr groß ist.
Aber wozu hat man als Katze Personal? Das hat doch eh nichts anderes zu tun, als ständig an der Tür zu stehen und seine vierbeinigen Lieblinge in endloser Folge rein- und rauszulassen.

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Und natürlich spielt das Personal auch gern den Türöffner und das in rastloser Folge. Was tut man nicht alles für seine pelzige Herrschaft.

Torty dagegen sieht das mit dem Ausflug hinaus in den eiskalten Garten im Moment etwas anders. Das muss sie nicht haben. Sie hält, wenn überhaupt, nur kurz die Nase raus.

Was? Der geht raus? Ist es nicht zu kalt da draußen?

Mitunter setzt sie, über sich hinauswachsend, wenigstens für einige Sekunden die Füße vor die Tür. Ab und zu soll frische Luft ja gesund sein. Aber Kälte, nein, die ist so gar nicht ihr Ding, obwohl ich denke, dass ihr Pelz sogar noch etwas dicker und länger ist als der von Keks. Aber es besteht ja kein Muss, den auf seine Wintertauglichkeit zu testen. Man kann, aber man muss nicht.

Torty gefällt es im warmen Haus viel besser. Aber sie ist ohnehin mehr der häusliche Typ Katze.

Doch bei Minusgraden ist Keks auch häuslicher als sonst. Und jetzt sowieso mit dem etwas luftigen Pelz am Bauch. Da fordert der Bauch etwas häufiger als sonst nach einer warmen Stube.

Und wir Menschen wärmen uns jetzt auch gleich den Bauch mit einem schönen heißen Kräutertee. Macht auch Ihr es Euch fein und habt ein schönes, erholsames und gemütliches Wochenende. ❤️😸😽

Wintervogelzählung und kätzische Bettgeschichten

Fast hätte ich nicht teilgenommen an der diesjährigen „Stunde der Wintervögel“. Es war reiner Zufall, dass ich dann doch dabei war. Ich hatte am PC gesessen und einen Beitrag über die Vogelwelt an sich gelesen, als mir plötzlich einfiel: War nicht immer Anfang Januar das Vögelzählen angesagt? Als ich mich dann auf der NABU-Seite informierte, sah ich mich in meiner Vermutung bestätigt. Zum Glück blieb mir gerade noch der Sonntag in der vorigen Woche, um an der Zählaktion teilzunehmen. Den Freitag und Samstag hatte ich nämlich schon verpasst.

Vor einigen Jahren bekam ich regelmäßig vom NABU eine Erinnerungsmail die jeweiligen Zählaktionen betreffend. Irgendwann ist dieser Service offensichtlich eingestellt worden. Dadurch habe ich ab und zu schon eine der Aktionen verpasst. Schade eigentlich. Ich dachte immer, der NABU freut sich über jeden einzelnen Teilnehmer. Naja, egal, dieses Mal bin ich ja gerade noch zur rechten Zeit auf den Zählzug aufgesprungen.

Und ich habe ganz allein gezählt. Die Katzen lümmelten lieber in unserem Bett herum und sabotierten damit fast das sonntägliche Bettenmachen. Aber ich ließ ihnen erst einmal ihren Spaß, da unser Katerling Keks wegen seiner OP am Bauch ohnehin noch Hausarrest hatte. Wenn er schon nicht in den Garten durfte, sollte er wenigstens im Haus seinen Spaß haben. Die Betten konnten aufs Schönmachen auch warten, bis ich mit der Vogelbeobachtung und -zählung fertig war.

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Doch kaum war ich mit der Kamera erschienen, um die Bettenmachsaboteure abzulichten, mäkelte Keks mit mir herum und meinte: „Geh weg mit diesem Knipsdings! Und nein, meinen Bauch zeige ich Dir schon gar nicht. Der geht nur mich allein etwas an.“

„Schlimm genug, dass Du den Dingsda, den Tierarzt, hast an meinem Bauch herumschnippeln lassen. Geh weg, ich bin nicht da. Nix mit Fotoshooting!“

Und schon versteckte sich Keks nach dem Motto: Wenn ich Dich nicht sehe, siehst Du mich auch nicht.

Ob er seinen Frust wegen meiner Fotoorgie abbauen musste, als er kurz nach seinem Versteckspiel ein bisschen streitsüchtig zu Torty hinüberlangte? Oder litt er schon wieder an zu viel Energie, die irgendwie abgebaut werden musste?

Im Garten konnte er sich ja noch nicht austoben, weil ich für ihn wegen der OP, ich hatte im Beitrag zuvor darüber berichtet, noch Ausgehverbot verhängt hatte. Inzwischen, die OP ist am kommenden Montag zwei Wochen her, durfte er aber schon zu einigen kurzen Garteninspektionen nach draußen. Es ist ja zum Glück auch gerade etwas wärmer, sodass die spärlich bepelzte Stelle am Bauch nicht gleich erfriert.
Am vergangenen Donnerstag sollten zwar die Fäden gezogen werden, doch der Termin wurde vom Tierarzt auf den kommenden Montag verschoben, weil der Doc jetzt am Donnerstag wegen einer Fortbildungsmaßnahme keine Sprechstunde hatte. Aber meine laienhafte Begutachtung von Keksens Bauch ergab, dass alles gut verheilt zu sein scheint. Naja, am Montag wissen wir dann endgültig mehr.

Doch nun zu meiner Vogelzählstunde am Sonntag vor einer Wochen. Das Wetter war ja an dem Tag wie zum Vogelzählen gemacht – Sonne pur. Es lag zwar bei uns noch so einiges an Schnee, aber vielleicht war genau das der Grund, dass ich beim Zählen zu recht ansehnlichen Zahlen gekommen bin.

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Unsere Futterstellen wurden nämlich regelrecht belagert, vor allen Dingen von Staren. Unlängst dachte ich ja noch, als ich zwei Stare an unseren Futterplätzen beobachten konnte, es handele sich um zwei Frühheimkehrer, aber scheinbar gibt es noch weitere, die bereits aus ihren Winterquartieren zurück bzw. die einfach hiergeblieben sind.

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Aber nicht nur Stare fraßen sich durch das Futterangebot in unserem Garten. Unsere Spatzengang ließ sich auch von den allgegenwärtigen Staren nicht beeindrucken. Die frechen Hausperlinge waren ebenso zahlreich in unserem Garten vertreten wie die Stare. Da wir mehrere Futterstellen anzubieten haben, ist wohl jeder Federball auf seine Kosten gekommen. Auch die Einzelgänger kamen zu ihrem Recht.

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Und hier mein Zählergebnis:
3 Blaumeisen, 10 Stare, 10 Haussperlinge, 5 Kohlmeisen, 5 Amseln, 1 Buchfink, 1 Rotkehlchen, 2 Silbermöwen, 2 Eichelhäher, 2 Elstern, 2 Ringeltauben, 1 Buntspecht, 1 Erlenzeisig, 6 Rabenkrähen, 1 Zaunkönig

Eigentlich fehlten während meiner Zählstunde nur die Nebelkrähen und die Sumpfmeisen, die sonst auch regelmäßig in unserem Garten zu sehen sind. Aber auch ohne sie finde ich das diesjährige Zählergebnis beachtlich.

Und mit diesem erfreulichen Ergebnis wünschen wir Euch allen ein schönes, erholsames und unbeschwertes Wochenende.

🤗😼😽

Winterwonderland und der Wunsch nach einem bisschen Glück

Nach dem Schneehauch, den uns der Winter am ersten Samstag des neuen Jahres gebracht hatte, gab es dann auch hier in unserem Teil des Nordens noch winterlichen Nachschlag, wenn auch später als von den Wetterfröschen versprochen. Als wir am Sonntagmorgen aus dem Fenster schauten, breitete sich vor unseren Augen ein schickes weißes Winterwundland aus. Keks fasste sich sogar nach einer kurzen Prüfung der Schneehöhe ein Herz und machte einen, wenn auch nicht sehr ausgedehnten, Gartenrundgang.

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Und er tat gut an seinem Ausflug durch die verschneite Gartenwelt, denn in den nächsten Tagen würde er erst einmal auf seine heißgeliebten Gartenrundgänge verzichten müssen.

Wir waren im Dezember mit unseren beiden Pelzträgern zum jährlichen Gesundheitscheck beim Tierarzt. Dabei entdeckte der Doc hinter Keksens rechter Vorderpfote einen kleinen Knoten, der ihm nicht gefiel. Ich hatte bis dahin nichts davon bemerkt. Keks ist nicht gerade ein großer Schmusekater, und sein Bauch ist ihm ohnehin nahezu heilig. Geschmust wird nur, wenn, wann und wo er das möchte, ansonsten gibt es was auf die Finger.

Beim Tierarzt verfallen die Katzen zum Glück immer in Schockstarre, sodass der die beiden Pelzträger stets nahezu problemlos untersuchen kann. So entdeckte er beim Abtasten von Keksen Bauch auch diesen verdächtigen Knoten. Er empfahl, ihn zu entfernen.

Uns blieb nichts anderes übrig, als diesen Befund mit in die Weihnachtszeit und hinüber ins neue Jahr zu nehmen. Kein schönes Gefühl, denn immer wieder spukte in meinem Kopf der Gedanke an die bevorstehende OP umher. Würde alles gut werden?

Zum Glück wusste Keks nichts von unseren Sorgen. Er war sicher nur froh, den lästigen Tierarztbesuch wieder einmal hinter sich zu haben. Und so spielte er frei von jeglichen Sorgen mit seiner Lieblingsangel, an deren anderem Ende ich hing – weniger sorgenfrei.

Am Montag dieser Woche hatten wir nun den Termin für die OP. Ob unser kleines Glücksschwein Keks dabei half, dass alles gut verlaufen würde?

Mehr als hoffen konnten wir nicht. Um 8 Uhr morgens war ich mit Keks in der Tierarztpraxis. Der Tierarzt und ich wünschten einander ein gesundes neues Jahr. Ich fügte hinzu, dass er unserem Keks mit seinem Eingriff hoffentlich auch ein solches schenken würde.

Und dann hieß es warten. Ich würde unseren Plüschlöwen gegen 15.30 Uhr wieder abholen können. Natürlich war ich alles andere als ruhig. Immer wieder wanderten meine Gedanken zu unserem pelzigen Mitbewohner.

Ein wenig lenkten mich die Vögel in unserem Garten von meinen sorgenvollen Gedanken ab. Die geschlossene Schneedecke hatte das Futterangebot in der freien Natur ziemlich eingeschränkt. Wie dankbar die Federbälle für die gedeckten Futtertische in unserem Garten sind, zeigte mir ihr zahlreiches Erscheinen an unseren Futterstellen. Sogar die ersten Stare waren darunter. Oder hatten die zwei beschlossen, einfach hier bei uns zu überwintern?

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Und dann war es endlich soweit, um zu schauen, wie es meinem Kater ergangen war. Wie der Tierarzt mir berichtete, war die OP an sich gut verlaufen. Das entnommene Gewebestück würde zur Untersuchung eingeschickt werden. Ein Ergebnis sollte vorliegen, wenn in zehn Tagen (ab Montag gerechnet) die Fäden gezogen werden. Also weiter warten.

Keks war, als ich ihn in der Praxis übernahm, zwar halbwegs munter, er schmuste leicht gegen meine Hand, schien aber doch noch etwas benebelt zu sein. Ich bekam noch ein schmerzstillendes Medikament für den armen Patienten mit und ein paar Verhaltenshinweise für die nächsten Tage. Und dann ging es wieder nach Hause.

Als ich daheim die Transportbox öffnete, taumelte daraus ein recht trunken wirkender Kater hervor. Immer wieder rutschte ihm das Hinterteil weg. So ganz wach war er wohl noch immer nicht. Sicherheitshalber quartierte ich ihn erst einmal in unserem Wohnzimmer ein. Dafür hatte ich eines der Weidenkörbchen unserer Katzen mit einer wasserdichten Unterlage versehen. Sicher war sicher. Ich hatte nämlich schon unangenehme Erfahrungen mit nach OPs auslaufenden Katern gemacht.
Keks wankte etwas unbeholfen auf das bereitgestellte Weidenkörbchen zu, stieg wackelig hinein und nickte sofort wieder weg. Zeit für mich, ihm auch noch eine der Katzentoiletten hinzustellen. Ich hatte nämlich so meine Zweifel, dass er im Bedarfsfall unfallfrei die Treppen zum Bad, wo normalerweise die Katzenklos stehen, würde bewältigen können. Aber es ging alles gut. An diesem Tag passierte auch nicht mehr viel. Torty beschnüffelte Keks kurz und ging dann wieder ihrer Wege. Und Keks? Der hatte damit zu tun, seinen Rausch auszuschlafen.

Neuer Tag – neues Glück? Nein, neuer Schnee und zumindest wieder einen geradlinig laufenden Keks. Er machte zwar noch einen etwas eher betulichen Eindruck, fraß aber ordentlich und lief auch wieder umher. Selbst das Treppensteigen schien ihm keine Probleme zu bereiten. Vielleicht trug aber auch das Schmerzmittel, das ich ihm eingeholfen hatte, dazu bei, dass er sich nahezu wie immer bewegte. Nur Torty hatte auf einmal ein Problem mit ihrem Bruder. Sobald er ihr etwas zu nahe kam, knurrte und fauchte sie ihn an. Und das hielt noch fast bis vorgestern, Donnerstag, an, obwohl es da schon mehr etwas halbherzig wirkte.

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Bis Donnerstag war Keks noch damit zufrieden, vom Wintergarten aus hinaus in die verschneite Gartenlandschaft zu schauen.
Gestern aber schien er sich schon wieder so fit zu fühlen, dass er Lust auf einen Gartenrundgang zu verspüren schien. Er pochte an die Scheibe der Wintergartentür – seine Art, mir zu erklären, dass er raus in den Garten möchte. Doch mit seinem nackten Bauch muss er darauf noch ein bisschen warten. Es ist einfach zu kalt. Die operierte Stelle muss erst wieder mit etwas Pelz bewachsen sein.

Übrigens ist seit gestern auch Tortys Welt wieder in Ordnung. Ich glaube, die folgenden Bilder sprechen für sich.

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Aber nicht nur Tortys Welt ist wieder in Ordnung, auch unsere. Gestern gegen Mittag klingelte mein Handy. Der Blick aufs Display verriet mir: unser Tierarzt. Gute oder schlechte Nachrichten?

Ich nahm das Gespräch entgegen und hörte förmlich unseren Tierarzt lächeln. Er hatte das Ergebnis der Gewebeuntersuchung bekommen und wollte uns nicht bis zum nächsten Donnerstag auf die Folter spannen. Kurz und gut – das Knötchen war gutartig. Ich hätte dem Tierarzt um den Hals fallen können, so erleichtert war ich. Habt Ihr den von meinem Herzen zu Boden donnernden Stein gehört? Ich bin soooooo froh ob dieser Nachricht.
Haben wir nicht einen lieben und fürsorglichen Tierarzt? Er hätte auch einfach bis Donnerstag nächster Woche warten können, um uns das Ergebnis der Untersuchung mitzuteilen. Er aber sagte, er wollte uns das schnell mitteilen, damit wir schon mal sorgenfrei ins Wochenende starten können. Er sorgt sich eben nicht nur um seine tierischen Patienten, er sorgt sich auch um ihre Menschen. Ein gaaaanz großes Dankeschön dafür ❤️

Und Euch wünschen wir ein hoffentlich auch sorgenfreies Wochenende.