Samstagskaffee

Kuriosität am Wegrand – Samstags 25/2021 – Early Morning Walk

Samstag ist mein Lieblingstag. Alles kann, nichts muss. Meistens. Heute nicht, denn ich packe, damit ich morgen Sonntag mit dem Auto und dem ganzen Plunder nach Grächen fahren kann. Wo liegt Grächen? Irgenwo im Wallis, also weit, weit weg, hinter den sieben Bergen. Ich denke, dass ich den Weg nach Brig finde, weil ich eine grobe Ahnung der Schweizer Geografie habe. Von Grächen aus, oder in seiner Nähe, kann man das Matterhorn sehen … Nein, ein Navi habe ich nicht, aber eine Strassenkarte.

Tomorrow I’m leaving for a part of Switzerland I haven’t been to for quite some time. Must be almost 40 years. I don’t even know where the village is I’m spending a week with the students. Let’s hope my car will act like a dog and follow its nose … I do not have a GPS, only a map. However, I know that I’m going to see the Matterhorn there. Anyway, I am packing today …

I’m so tired in the evening these days that I go to bed early. And wake up early because there is so much going round and round in my head, so much to do at the end of the school year. I wonder why everybody except me has an additional idea of what should be done before the break. There might as well a member of the school board come for a visit in my classes in the last week because he finally notices that he hasen’t done his chores yet. I’m going to scream, to call in sick. In order not to get sick now, I must take it slowly. An early morning walk might do the trick, I thought. Then I spotted these interesting leaves at the wayside. What may stress a tree so much and causes it to lose the colour of its leaves, I thought. And how lucky am I that my hair doesn’t lose its grey colour and turn green due to all the stress.

Seit einigen Jahren versuche ich, die letzten Wochen vor den Sommerferien gut zu organisieren, damit es nicht zu viel wird. Vieles hängt von einer vorausschauenden Planung ab. Leider scheine ich die einzige zu sein, und es erstaunt mich, welche Wünsche gewisse Leuten noch haben, die mir zusätzlich Arbeit generieren. Voller Schrecken ist mir eingefallen, dass der Verantwortliche aus der Schulbehörde noch nicht auf Unterichtsbesuch war. Wenn der es wagt, in der letzten Woche aufzutauchen, werde ich schreien.

Und so habe ich mit einem frühen Morgenspaziergang gestartet und dabei eine Kuriosität entdeckt. Ein kleines Detail am Wegrand. Ich frage mich, was diese Buch stresst, dass sie zweifarbige Blätter hat? Und ist es nicht ein Glück, dass mir mein Stress statt meiner grauen Haare grün gescheckte beschert?

Take it easy!

Heute also ganz gemächlich!

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

Allgemein

Extra Proteins – Energie-Riegel

In der letzten Kurve vor der letzten Steigung vor der Zielgeraden …. Ob die Energie reicht?

Essen, Stille, Schlaf!

Morgen geht’s mir besser …

How could I think I had everything under control?

There’s so much to do although the time is up.

I need extra energy to get through the end of this week and the next two weeks.

Food, Silence, Sleep!

I’ll feel better tomorrow …

???? How are you ????? Wie geht es dir ????

Foto-Reise · Garten

Sommer – Foto-Rundreise 4 – Summer

Wenn das heute kein Sommertag ist. Blauer Himmel und blühender Holunder sind untrügliche Zeichen. Hmmmm, das duftet im Chor mit Linde, Glyzinie und Rosen. Es sind Sommerdüfte, die zum Kalendertag passen. Der 21. Juni. Johannistag.

Today is the beginning of summer. There are a few signs that show it even if you do not look at the calendar: Blue sky and blooming elderbushes everywhere. The fragrance mingles with lime tree, wisteria and roses. Yes, it is the 21st of June. Midsummer.

Den Rosen gefällt der Sommer 2021 sehr gut. Es blüht in allen Farben ums Haus, und die vielen Knospen versprechen mehr davon.

The roses are gourcious this year. They like the weather we have had. There are so many blooming roses of all colours around the house. There will be more if I trust the buds.

Zum Glück spendet die Sommersonne soviel Energie, sonst wüsste ich nicht, wie ich allen Anforderungen, die das Leben gerade stellt, begegnen könnte. Wenn der Kopf dreht, der Puls rast und die Nerven blank liegen, beruhigt eine Gartentour ungemein und bringt Frieden ins Herz.

Life is quite demanding before summer break. Thankfully, the sun spends so much energy. I wouldn’t know how to master all the chores. When the head spins, the nerves are on edge and the blood pressure rises, there is nothing more relaxing than a walk in the garden. It sure brings peace to your heart.

Den wünsche ich euch!

Hopefully, you can feel it, too!

Verlinkt mit Fotorundreise 4 bei Martin.

Häkeln/Crochet

Sonntags Entspannung – Relaxation

I’m working on it.

Firstly, relaxation, secondly the Japanese flower blanket.

secondly the Japanese flower blanket.

Die Decke Nr. 2 aus Japanischen Blumen muss ich wohl für mich behalten.

Wie sie fertig aussieht, kannst du hier sehen.

Wie ich die einzelnen Blumen zu einer Decke verbinde, zeige ich hier.

Hier kannst du sehen, wie alles mit Restewolle angefangen hat.

You can see how I connect the Japanese flowers here.

The finished flower blanked #1 can you see here.

And here, how all this has started from leftover yarn.

Euch allen einen entspannten Sonntag!

Garten · Samstagskaffee

Body, Mind and Soul – Samstags 24/2021 – Fürs Gemüt, fürs Auge und für den Magen

Manchmal raucht mir echt der Kopf, das Herz wird schwer, der Magen empfindlich. Soviel, das ich sehe, höre, worüber ich nachdenken muss. Deshalb heute also bewusst etwas fürs Gemüt (diesen frischen Pfefferminztee), für die Seele (diese wunderschönen Rosen) und für den Magen (der erntereife Rhabarber). Dieses Trio ist ein Geschenk der Natur, ohne mein Zutun gewachsen, einfach da in meinem Garten.

There’s so much going on right now: work, friends, students, garden, politics, people … I have to care for the balance of body, mind and soul. That’s why I mostly stay home besides school. It’s a gift to have friends at work I can share my thoughts with and feel connected during the storms. It might be like holidays when we go into the mountains with the students for five days next week …

Anyway, a whole weekend lies ahead of me and I already went out a few steps to pick up what God provides me with: roses, rhubarbe and peppermint. I haven’t done anything to get this bounty of nature. It’s all there for me. I’m very fortunate. And I wish everybody was.

Was treibt mich an? Was treibt dich an? Was lässt dich aufstehen am Morgen, auch wenn niemand da ist, der dir sagt, du musst? Wie grossartig ist es, Motivation, die Lebenskraft zu spüren. Woher kommt sie? Wer füttert sie? Wie leicht könnte sie herunterbrennen.

What’s my motivation to get up in the morning? What makes me move? How wonderful is it to feel the strength inside. Where does it come from? Who feeds it? How easily could it burn down …

Wenn du über Rhabarber diskutieren willst, hier geht’s lang.

I need to take a break now and then and close the channels through which all the news, the information come, and yet, I have to know! There is body, soul AND mind.

Einmal mehr haben wir Frauen in der Strickgruppe diskutiert, und plötzlich ging da dieses Stoppsignal auf, das ich oft vorgehalten bekomme, wenn das Thema unangenehm wird. Natürlich muss Mensch Sorge tragen, dass nicht zu viel auf einen eindringt. Ich bin voll dafür, die Kanäle zu schliessen, wenn es zu viel wird. Und doch machen mich Kopf, Herz und Hand aus. Ich muss wissen und zu verstehen versuchen.

Dans la vie, rien n’est à craindre,

tout est à comprendre.

Marie Curie

Verlinkt mit der Samstagsrunde bei Andrea.

Mehr vom Garten gibt es hier.

Und aus Nachbars Welt hier.

Foto-Reise · Garten

Selbst ist – Foto-Reise – Self-reliance

Im Schweisse meines Angesichts habe ich am Dienstagnachmittag 10 Karretten Mist geführt.

Mist ist des Bauern List

Das weiss man seit der Industrialisierung, als langsam aber sicher mit dem Wissen über gewisse Zusammenhänge auch die Erträge aus der Landwirtschaft gesteigert werden konnten.

Der Weg vom Miststock des Nachbarn bis zu meinem Grundstück wurde mit jeder Benne länger, die Last immer schwerer. Meine Freundin hat gemeint, warum ich denn nicht meinen Mann die harte Arbeit machen lasse. Tja, das ist so eine Sache, denn ich bin lieber unabhängig, mag nicht fragen, ob mir jemand hilft.

Vielleicht nimmt dich wunder, was ist mit dem Mist mache. Also: Nächstes Jahr werde ich meinen eigenen kleinen Kartoffelacker haben. Deshalb jetzt also eine dicke Schicht Mist auf die Wiese legen, eine dichte Plane drauf legen und warten, bis die Würmer im Dunklen die beste, feinste, nährstoffreichste Pflanzerde geschaffen haben werden. Also zweimal unabhängig: im Tun und mit den Kartoffeln. Die unsicheren Zeiten veranlassen, mich meiner bäuerlichen Wurzeln zu erinnern.

I like working in my vegetable garden and think about making it bigger. You know, as a household of two we need 250 squaremetres of vegetable garden to be self-suficient. I’m working on it … Although a garden is hard work, I won’t ask any strong man for help. I like to be self-reliant.

Unsecure times require action, and I feel my roots going deep into the soil as my great-grandmother and the people before her were farmers in this very region. So whenever I work in my vegetable garden, walk under the fruit trees I feel connected to my ancestors. Does this sound weird? I don’t care. 🙂

Anyway, the vegetable garden is going to have an extension next year. I’m making a potato field next to the hop. I put a thick layer of dung onto the gras and covered it with a black plane. I have to wait until the worms will have done their work.

Für einen Zweipersonenhaushalt braucht es 250 Quadratmeter Gemüsegarten. Noch bin ich nicht soweit …

Beim Heuen hat der Bauer mein Hopfengerüst umgefahren und die rechte Hopfenpflanze abgerissen. Sie macht aber bereist Seitentreibe. In den Sommerferien werde ich mich um den Schaden kümmern. 🙂

Verlinkt mit der 3. Etappe der Foto-Reise bei Martin.