am 14. März 2026
Neuzugänge:

ArchitekturDenken 12 (2020), transcript Verlag
Abstract: Nachdem die Utopie mit dem Eintritt in die »Postmoderne« ab 1968 allmählich in Verruf geriet, zeigt sich in den gegenwärtigen kulturellen Diskursen ihre Rückkehr. Der Tief- und Wendepunkt dieser Entwicklung wird vom Zusammenbruch der kommunistischen Regime 1989/91 markiert. Sandra Meireis stellt für das architektonische Feld die zentrale Hypothese auf, dass sich eine Wiederkehr der Utopie in Form pluraler Mikro-Utopien beobachten lässt. Darüber hinaus zeigt sie auf, dass die Utopie als geschichtsphilosophisches Modell gesellschaftlichen Wandlungen unterliegt und mithin die spätmoderne Tendenz der kulturellen Partikularität reflektiert. Architekturwissenschaftlerin Sandra Meireis untersucht die Wiederkehr und Neudefinition des Utopiebegriffs in der zeitgenössischen Architektur. Das Buch analysiert, wie sich utopisches Denken nach dem vermeintlichen Ende der großen gesellschaftlichen Entwürfe in der Postmoderne gewandelt hat. Meireis distanziert sich von einem rein phantastischen Utopieverständnis ohne realen Boden. Sie begreift Utopie stattdessen als notwendige humanistische Intention, um auf aktuelle sozialökologische Krisen zu reagieren. Der Fokus liegt auf kleinen, oft unscheinbaren Eingriffen und „Minimaltechniken“ in Architektur und Stadtplanung, die dennoch das Potenzial haben, gesellschaftliche Alternativen aufzuzeigen. Sie benennt spezifische Ebenen, auf denen diese Mikro-Utopien wirken, um soziale und räumliche Veränderungen anzustoßen, anstatt starre Idealzustände vorzugeben. Die Arbeit spannt einen Bogen von der Philosophie (u. a. Ernst Bloch) bis hin zu konkreten architektonischen Praktiken der Gegenwart. Das Buch wird als besonders relevant für die Bewältigung planetarer Krisen (Klimawandel, soziale Ungleichheit) bewertet, da es das „Möglichkeitsdenken“ in der Architektur rehabilitiert. Es Erschienen in der Reihe „ArchitekturDenken“ (transcript Verlag), richtet es sich primär an ein akademisches Publikum, bietet aber durch den Open-Access-Zugang eine breite Grundlage für Diskussionen über die politische Verantwortung von Architekten. Gelobt wird die interdisziplinäre Verknüpfung von politischer Theorie und konkreter Raumgestaltung. …
Tags: Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Utopie(n)->, Utopie(n)->Architektur, {04.1} Bestand/Digital

Abstract: Befasst sich mit der wechselseitigen Beeinflussung von Architektur und Film im Kontext des psychologischen Phänomens des „Unheimlichen“. Die Arbeit untersucht, wie architektonische Räume im Film genutzt werden, um Unbehagen, Angst oder das Gefühl des Unheimlichen zu erzeugen. Die Kernthemen umfassen: – Die Auseinandersetzung mit dem Begriff des Unheimlichen (häufig basierend auf Sigmund Freud), übertragen auf den (gebeauten) Raum. – Die Untersuchung spezifischer Filme, in denen Architektur nicht nur Kulisse ist, sondern als aktives Element das Grauen oder die Orientierungslosigkeit verstärkt. – Die Analyse von Licht, Schatten, Enge (Klaustrophobie) und Weite sowie labyrinthartigen Strukturen als filmarchitektonische Stilmittel. – Die Einordnung in die Architekturtheorie und Filmgeschichte, etwa den deutschen Expressionismus, der für seine verzerrten, „unheimlichen“ Bauten bekannt ist. Da es sich um eine akademische Abschlussarbeit handelt, liegen öffentliche Rezensionen oder kritische Bewertungen (wie bei Sachbüchern) nicht vor. Die Arbeit kann jedoch wie folgt eingeordnet werden: – Sie ist Teil des Forschungsfeldes Architekturtheorie und Medienwissenschaft. Arbeiten dieser Art werden an der TU Wien im Fachbereich für Architekturgeschichte und Architekturtheorie betreut. – Die Arbeit wird für Leser geschätzt, die sich für die Schnittstelle zwischen Psychologie, Filmkunst und Raumgestaltung interessieren. – Das vollständige PDF der Arbeit ist über das Repositorium der TU Wien, reposiTUm, frei zugänglich und ermöglicht eine eigene fachliche Beurteilung. …
Tags: Architektur->, Architektur->Horror- und Schauer-, Film(e)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Unheimlich->, Unheimlich->Architektur, {04.1} Bestand/Digital

(2018), Heidelberg University Publishing
Abstract: Im Spannungsfeld zwischen Macht- und Wahrheitsanspruch der SED und dem subjektiven Eigensinn der Kunstwerke und ihrer SchöpferInnen entfalteten sich in den 1960er Jahren zwischen Mauerbau (1961) und Machtwechsel (Ulbricht / Honecker 1971) Debatten um die Frage nach Gestaltung und Erscheinungsbild eines zukünftigen, technologisch hoch entwickelten und wissenschaftlich fundierten Sozialismus. Arbeit. Wohnen. Computer. spürt anhand von Fragen nach dem Aussehen des Arbeiters der Zukunft, nach dem Wohnen der Zukunft sowie nach der Bedeutung des Computers in der Zukunft diesen Vorstellungswelten sozialistischer Wunschräume und Wunschzeiten in Bild, Bau und Wort nach.
Tags: Epoche(n)->, Epoche(n)->60er Jahre, Geographie->, Geographie->Europa (GE)->, Geographie->Europa (GE)->DDR, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Utopie(n)->, Utopie(n)->Architektur, Utopie(n)->Kunst, {04.1} Bestand/Digital
Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):
Quarber Merkur, Nr. 29Quarber Merkur 29 (1972), Hans Joachim Alpers (Hrsg.), Alpers, Hans Joachim: 86–87
Abstract: In der 29. Ausgabe des „Quarber Merkur“ wird Paul Scheerbarts „Glasarchitektur“ (1914) als Schlüsseltext der Moderne analysiert, der die Verbindung zwischen utopischer Literatur und dem architektonischen Expressionismus, insbesondere Bruno Tauts, beleuchtet. Der Beitrag würdigt Scheerbarts aphoristische Vision einer gläsernen Welt als radikalen, phantastischen Entwurf, der weit über die Zeit hinausdachte. Weitere Einblicke bietet der Artikel von baumeister.de (siehe dort) über Scheerbarts Erdichtete Glaspaläste. …
Tags: Architektur->, Architektur->Haus/Häuser, Person->, Person->Scheerbart, Paul, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital

Quarber Merkur 29 (1972), F. Rottensteiner (Hrsg.), Alpers, Hans Joachim
Tags: Magazin(e)->, Magazin(e)->Quarber Merkur, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital

Colloquia Augustana 26 (2008), P. Schmidt, G. Weber (Hrsg.), Akademie Verlag
Abstract: Der Band analysiert die Bedeutung von Träumen, deren Interpretation bis zum 17. Jahrhundert noch stark in der Kontinuität antiker Vorgaben stand, wie die Editionen klassischer Traumdeutungsbücher in Renaissance und Barock belegen. In einer gesamteuropäischen Perspektive wird dabei deutlich, wie im Verlauf des 17. Jahrhunderts diese aus der Antike reichende Tradition an Relevanz einbüßte, da beispielsweise geträumte Herrschaftslegitimationen, die seit dem Altertum vorwiegend in nächtlich vermittelten Botschaften übermittelt wurden, an Bedeutung verloren. Trotz der überkonfessionellen Verurteilung der Traumkultur als heils- und seelengefährend lässt sich beobachten, dass gerade in Krisenzeiten bedrängte Gläubige von ihrer Erlösung und der ihrer Kirche träumten. Gleichzeitig ist jene wachsende Individualisierungstendenz der Traumkultur zu konstatieren, wie sie sich in der Aufklärung ausformte und wie sie uns heute vertraut ist. …
Tags: Epoche(n)->, Epoche(n)->Barock, Epoche(n)->Renaissance, Traum->, Traum->-deutung, Traum->-kultur, {04.0} Bestand/Papier, {95.0} Doublette(n)

Tags: Unheimlich->, [01] zur Bearbeitung, [08] Import Calibre
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