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Die Roboter AG

Herzlich willkommen zur Roboter AG für alle Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse!

Hier bei der Roboter AG tauchen wir ein in die faszinierende Welt der Robotik und des
Programmierens. Wir werden gemeinsam mit dem LEGO EV3 Roboter arbeiten, einem
aufregenden Werkzeug, das euch ermöglicht, eure eigenen Roboter zu bauen, zu programmieren
und zum Leben zu erwecken.

Mit der Unterstützung der LEGO Classroom Software werdet ihr lernen, wie man eure Roboter
steuert, sie Aufgaben lösen lässt und sogar spannende Herausforderungen meistert. Von
einfachen Bewegungen bis hin zu komplexen Aufgaben – hier ist Platz für eure Kreativität und
euren Entdeckergeist.

Lasst uns gemeinsam in die Welt der Technologie eintauchen und herausfinden, was wir mit
unseren LEGO EV3 Robotern alles erreichen können!

Bereit, eure Roboter zum Leben zu erwecken? Dann lasst uns loslegen und gemeinsam die Zukunft
erkunden!
Lernt euren Roboter kennen
Zentrales Element des LEGO EV3 ist der sogenannte Brick – das Gehirn des Roboters. Der Brick ist
mit verschiedenen Anschlüssen ausgestattet, die es euch ermöglichen, Sensoren anzuschließen.
Was genau Sensoren sind erfahrt ihr später.

Mit diesen Komponenten könnt ihr eure eigenen Roboter entwerfen, bauen und programmieren –
sei es zum Lösen von Aufgaben, zum Wettbewerb oder einfach nur zum Spaß!

Als erstes müsst ihr dazu euren Roboter zusammenbauen. Nutzt hierfür die Bauanleitung. Falls ihr
keine Bauanleitung habt, dann fragt bei einer anderen Gruppe oder auch gerne bei eurem Lehrer
oder eurer Lehrerin nach.

Eine Bauanleitung gibt es auch im Internet:


Klick mich und halte dabei STRG gedrückt
Euer fertiger Roboter kann dann so aussehen:
Regeln für den Umgang mit den Robotern im Informatikraum

Bevor ihr anfangen könnt, müsst ihr erst einmal die Regeln der AG kennenlernen:

1. Sicherheit geht vor: Achte darauf, dass du und deine Mitschülerinnen und Mitschüler
immer sicher mit den Robotern umgehen. Vermeide es, die Roboter unsachgemäß zu
verwenden oder unbeaufsichtigt zu lassen.
2. Respektiere das Eigentum: Behandle die Roboter und das zugehörige Zubehör sorgfältig
und respektvoll. Vermeide absichtliche Beschädigungen oder unsachgemäßen Umgang.
3. Sauberkeit bewahren: Halte den Informatikraum sauber und ordentlich, besonders wenn
du mit den Robotern arbeitest. Achte darauf, dass keine losen Kabel herumliegen und dass
alle Materialien nach Gebrauch ordnungsgemäß verstaut werden.
4. Teamarbeit fördern: Arbeite gut mit deinen Mitschülerinnen und Mitschülern zusammen,
insbesondere wenn ihr in Gruppen an Projekten arbeitet. Teilt euch die
Verantwortlichkeiten und unterstützt euch gegenseitig beim Programmieren und Testen
der Roboter.
5. Programmierregeln beachten: Halte dich an die vereinbarten Regeln und Richtlinien für das
Programmieren der Roboter. Vermeide es, unerlaubte Änderungen am Code vorzunehmen
oder Programme von anderen zu löschen oder zu verändern.
6. Kommunikation und Kooperation: Tausche dich aktiv mit deinen Mitschülerinnen und
Mitschülern sowie mit dem Lehrpersonal aus. Stelle Fragen, teile Ideen und unterstütze
dich gegenseitig bei der Lösung von Problemen.
7. Spaß haben: Genieße die Zeit im Informatikraum und hab Spaß beim Arbeiten mit den
Robotern! Nutze die Gelegenheit, deine kreativen Fähigkeiten zu entfalten und spannende
Projekte zu realisieren.

Indem ihr diese Regeln befolgt, könnt ihr sicherstellen, dass der Umgang mit den Robotern im
Informatikraum sowohl produktiv als auch unterhaltsam ist.
Das Programm
Das Programm, mit dem wir hier arbeiten, heißt EV3 Classroom. Das Symbol vom Programm sieht
so aus:

Solltet ihr das Programm bei euch nicht finden, dann meldet euch bei eurer Lehrkraft.

Manchmal steht das Programm am Anfang auf Englisch. Um es auf Deutsch zu stellen, macht das
hier:

Klickt auf help → Settings → Language und stelle auf Deutsch.

→ → →


Challenges
Am Anfang müsst ihr natürlich erst einmal euren Roboter genauer kennenlernen. Und das geht am
besten über verschiedene Herausforderungen. Diese werden nach und nach immer schwieriger,
aber mit den bereitgestellten Hilfen und mit der Unterstützung eurer Lehrkraft schafft ihr das!

Natürlich könnt ihr auch jederzeit andere Dinge mit den Robotern probieren, z.B. eine Roboter-
Tanzparty, bei der ihr eine Choreographie mit einem oder mehreren Robotern erstellt oder auch
Roboter-Kunst, bei dem ihr Stifte an eurem Roboter anbringt und diesen etwas malen lasst. Der
Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Immer, wenn ihr eine Challenge geschafft habt, solltet ihr dies eurem Lehrer oder eurer Lehrerin
zeigen. Er oder sie hält für alle Teams den Fortschritt fest.
Challenge #1
Euer Roboter soll im Quadrat fahren! Die Länge der Seiten ist dabei egal.

Tipp 1:
Nutzt die Blöcke aus der Kategorie Bewegung. Die Kategorien findet ihr links im Programm.

Tipp 2:
Ihr könnt euer Programm kürzer gestalten, indem ihr Schleifen benutzt. Diese findet ihr hier:

Schleifen können immer dann genutzt werden, wenn Blöcke wieder und wieder benutzt werden.
Nur Blöcke, die innerhalb der Schleife sind, werden auch wiederholt.

Wenn ihr euer Programm testen wollt, dann müsst ihr den Roboter mit einem Kabel anschließen.
Gebt eurem Programm erst einmal einen Namen:

auf die drei Punkte drücken

Ladet das Programm über diesen Knopf herunter:


Nehmt das Kabel ab und findet diesen Namen auf dem Roboter. Drückt die Taste in der Mitte, um
das Programm zu testen.
Sensoren
Für die nächste Herausforderung benötigt ihr Sensoren.

Sensoren sind die Sinnesorgane eures Roboters. Sie erfassen Informationen aus der Umgebung
und ermöglichen es dem Roboter, auf seine Umgebung zu reagieren. Zu den gängigen Sensoren
gehören unter anderem der Farbsensor, der Berührungssensor und der Gyro-Sensor, die es dem
Roboter ermöglichen, Farben zu erkennen, auf Berührungen zu reagieren und sich im Raum zu
orientieren.

Sensoren werden mit einem Kabel angeschlossen. Jeder Anschluss hat eine Zahl. Diese Zahl muss
dann auch im Programm ausgewählt werden, damit man mit dem Sensor arbeiten kann.
Challenge #2
Euer Roboter soll langsam einen Kreis fahren. Erst wenn der Drucksensor gedrückt wird, soll er
stehenbleiben.

Der Drucksensor:

Der Drucksensor ist wie eine kleine Taste. Wenn du ihn drückst, spürt er das und sagt dem
Roboter Bescheid. Zum Beispiel, wenn dein Roboter gegen eine Wand fährt, kann der
Drucksensor fühlen, dass er angeschlagen ist. So kann der Roboter lernen, Hindernisse zu
erkennen und darauf zu reagieren. Der Sensor ist an einem der 4 Anschlüsse am Roboter
angeschlossen. Achte immer auf die richtige Zahl, wenn du ihn benutzen willst.

Tipp 1:
Einen Kreis zu fahren ist nicht anders, als eine ganz lange Kurve zu fahren.

Tipp 2:
Um erst anzuhalten, wenn der Drucksensor gedrückt wurde, schau einmal in der Kategorie
Sensoren.

Tipp 3:
Nicht gefunden? Hier ist der Block, den du brauchst:

Achte darauf, dass die ausgewählte Zahl links mit dem Sensoranschluss gleich ist.
Challenge #3
Euer Roboter soll bei Druck auf den Drucksensor einen Ton abspielen.

Tipp 1:
Benutzt für Töne die Kategorie Soundeffekte.

Tipp 2:
Um Pausen zwischen den Tönen hinzubekommen, könnt ihr den Warten-Block benutzen. Ihr
findet ihn in der Kategorie Steuerung.


Dort können ganze Sekunden oder auch Teile von Sekunden genutzt werden. Da das Programm
eigentlich auf Englisch ist, wird ein Punkt benutzt und kein Komma, zum Beispiel:
Bonus Challenge:
Spielt eine euch bekannte Melodie.

Hinweis: Bonus Challenges müsst ihr nicht machen, aber sie machen Spaß, also probiert sie doch
aus!

Hinweis 2:
Leider haben die PCs im Informatikraum keine Soundausgabe. Aber ihr könnt bei eurem Lehrer
oder eurer Lehrerin Kopfhörer bekommen, damit denen ihr hören könnt, was ihr macht.

Ein Beispiel:
Challenge #4
Bei Knopfdruck fährt der Roboter geradeaus. Vor einer Wand soll der Roboter stoppen. Der
Abstand zur Wand sollte 15cm betragen.
(Blöcke: Warten, Sensoren; Baustein: Ultraschallsensor, Drucksensor)

Der Ultraschallsensor:

Der Ultraschallsensor kann Entfernungen messen. Dazu sendet er einen Ton aus, den Menschen
nicht hören können. Aus der Zeit, die der Ton braucht, um zum Sensor zurückzukommen,
berechnet der Sensor dann automatisch die Entfernung.
Man kann diesen Sensor zum Beispiel benutzen, um Hindernisse zu erkennen, die im Weg
stehen, um ihnen dann auszuweichen.

Tipp 1:
Auch hier braucht ihr wieder Blöcke aus der Kategorie Sensor

Tipp 2:
Wenn der Roboter losfährt, soll er die ganze Zeit fahren und darauf warten, dass der Abstand zu
klein ist. Benutzt also einen Block, der den Roboter die ganze Zeit fahren lässt und nicht nur eine
Sekunde oder eine Umdrehung.

Tipp 3:
Dieser Block kann helfen:

Tipp 4:
Vergiss nicht, dem Roboter zu sagen, was er machen soll, wenn der Abstand unter 20cm ist.
Challenge #5
Euer Roboter soll geradeaus fahren, bis eine Wand kommt. Dann soll er zwei Sekunden lang
rückwärtsfahren und dabei mehrfach piepen.

Tipp 1: Nutzt wieder einen Block, bei dem der Roboter die ganze Zeit rückwärtsfährt und nicht nur
eine Sekunde oder eine Umdrehung.

Tipp 2: Ihr müsst nach jedem Piepen eine kurze Pause machen, damit es nicht ein durchgehender
Piepton wird. Hier hilft dieser Block:

Tipp 3: Denkt daran, den Roboter zu stoppen, wenn die zwei Sekunden vorbei sind.
Challenge #6
Euer Roboter soll geradeaus fahren. Bei einer Wand soll er 2 Sekunden stoppen, sich dann auf der
Stelle genau 90° nach rechts drehen und anschließend weiterfahren.

Hinweis: Der Roboter soll keine Kurve fahren!

Tipp 1: Um sich auf der Stelle zu drehen, muss sich ein Rad vorwärts und eines nach hinten
bewegen.

Tipp 2: Klappt nicht? Nutze diesen Block:

Tipp 3: Hast du es herausgefunden? Die Motoren können sich nicht nur mit Pluszahlen bis 100
drehen, sondern auch mit Minuszahlen bis -100. Bei Minuszahlen dreht der Motor rückwärts.
Challenge #7
Euer Roboter soll immer so schnell fahren, wie der Abstand vor ihm ist.

Beispiel: Bei einem Abstand von 100 soll er 100 fahren, bei einem Abstand von 54 soll er 54 fahren
und so weiter

Tipp 1: Der aktuelle Abstand steht immer in dem Block

Tipp 2: Schau genau auf die Form des Blocks. Suche dir dann einen Block, bei dem du die
Geschwindigkeit einstellen kannst. Wo könnte das zusammenpassen?
Bonus Challenge
Bei dieser Bonus Challenge startet ihr mit dem Programm aus Challenge 7.
Verändert euer Programm so, dass immer der aktuelle Abstand – 25 für die Geschwindigkeit
genommen wird.
Beobachtet, was passiert, wenn der Abstand ganz klein wird.

Tipp 1: Ihr braucht diesmal einen Block aus der Kategorie Operatoren

Tipp 2: Der Block, den ihr braucht, sieht so aus:

Tipp 3: Überlegt genau, in welcher Reihenfolge ihr die Blöcke zusammensetzen müsst, damit es
funktioniert.
Challenge #8
Nehmt euer Programm aus Challenge 7 oder aus der Bonus Challenge.
Euer Roboter soll zusätzlich auf dem Display anzeigen, wie viel Abstand vor ihm ist.

Tipp 1: Um Dinge auf dem Display anzeigen zu lassen, braucht ihr die Kategorie Anzeige

Tipp 2: Der folgende Block reicht hier aus: Teste ihn


aus und schaue, was auf dem Display steht.

Tipp 3: Schaut euch wieder genau die Formen des Blocks an. Wo könnte der Abstand passen? Und
in welchem Block steht nochmal der aktuelle Abstand? Kombiniert die Blöcke!
Challenge #9
Der Roboter soll bei einer Geschwindigkeit von 10 anfangen zu fahren. Jede Sekunde soll er 10%
schneller werden. Dies soll er machen, bis er bei 100% angekommen ist. Dann soll er nach einer
weiteren Sekunde stoppen. Benutze hierfür Variablen!

Hinweis: Hierfür braucht ihr die Kategorie Variablen


Lasst euch die Funktion von Variablen unbedingt von eurer Lehrkraft erklären.

Tipp 1: Ihr braucht auf jeden Fall eine Schleife, in der die Geschwindigkeit immer wieder verändert
wird.

Tipp 2: Eure Variable sollte bei 10 starten und dann am Ende der Schleife immer um 10 erhöht
werden.

Tipp 3: Wenn ihr die Variable verändert habt, dann müsst ihr diese auch wieder in die
Geschwindigkeit einsetzen.

Tipp 4: Denkt dran, dass ihr Blöcke mit der gleichen Form kombinieren könnt.
Challenge #10
Euer Roboter soll dreimal die Entfernung vor sich messen und speichern. Anschließend soll er alle
drei Messungen addieren und durch 3 teilen. Das Ergebnis soll auf dem Display stehen.

Tipp 1: Ihr braucht mindestens drei Variablen. Eine Variable für jede Messung der Entfernung. Ihr
könnt euch auch mehr Variablen machen, z.B. eine für das Ergebnis der Addition und noch eine für
das Ergebnis der Division.

Tipp 2: Ihr braucht wieder Operatoren. Addiert zunächst alle drei Variablen zusammen. Teilt
danach das Ergebnis durch 3.

Tipp 3: Ihr müsst das Ergebnis der Division auf dem Display anzeigen lassen. Achtet immer auf die
richtige Reihenfolge der Blöcke! Überlegt, was in welcher Reihenfolge passieren muss.

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